Bildung heisst mit offenen Augen durchs Leben gehen und dabei stets etwas lernen. Wer also etwas wissen und lernen will, findet die meisten Informationen zu seinem Thema auch im Internet. Bildung darf nicht als Ergebnis des Schulbesuchs verstanden werden. "Bildung ist auf starke Weise stets Selbstformung. Wer sich nicht darauf einlässt, wird in der Welt der Bildung nie ankommen. (Juergen Oelkers)"
Montag, 22. Juni 2009
Samstag, 17. Januar 2009
Flüchten oder Standhalten.....?
Wo Menschen in Gruppen oder Institutionen zusammenkommen und zusammenarbeiten, entstehen aufgrund unterschiedlicher Interessen und Handlungsweisen der einzelnen Personen auch Spannungsfelder. Dazu ein Ausschnitt aus "Flüchten oder Standhalten", Horst-Eberhard Richter (S. 217):
...
Eîn kritischer Punkt der besonders leicht ein Spannungsfeld zwischen Freiwilligen und Hauptamtlichen begründet, ist die Einstellung zur Bürokratisierung. In bezahlter Arbeit wächst anscheindend automatisch die Tendenz, die Ordnung der Tätigkeit zu perfektionieren. Man fühlt sich gedrängt, alle Vorgänge säuberlich zu protokollieren, zu dokumentieren und abzuheften. Freiwillige neigen, so scheint es, eher dazu, solche Aufgaben nicht so wichtig zu nehmen. Indem sie das Spontaneitätsprinzip obenan stellen, ziehen sie sich leicht den Vorwurf der Schludrigkeit zu. Umgekehrt geht von den Hauptamtlichen die Gefahr aus, eine Gruppenarbeit durch Bürokratismus um ihren kreativen Schwung zu bringen, indem sie zuviel Energien auf das administrative Nebenher lenken.
Die Gefahr wird dann deutlich, wenn die Bürokratisierung sich über das notwenige Minimum eines unerlässlichen Hilfsapparates hinaus entfaltet und ein Eigenleben gewinnt. Man veranstaltet Erhebungen, sammelt Protokolle, schreibt Arbeitspapiere und Infos, fotokopiert, verteilt und heftet ab, um möglichst viele Informationen zu vermitteln. Aber es kann leicht geschehen, dass nur ein kleiner Teil des Geschriebenen wirklich verarbeitet wird und dass immer mehr Papier nur abgelegt und archiviert wird, ohne die Arbeitsprozesse im sozialen Feld zu beeinflussen. Manches Wichtige, was erdacht und errechnet wird, fliesst nur noch in die Akten und geht damit verloren. Natürlich stiftet der Prozess des Niederschreibens, Vervielfältigens und Verteilens von Informationen immer nur dann Nutzen, wenn man sich anschliessend mit dem Material wirklich auseinandersetzt und sich nicht angewöhnt, die ausgegebenen bzw. abgelegten Papiere als solche bereits für wirksam zu halten. Zuviel Papier liest nachher niemand mehr - oder nur der eine oder andere Funktionär, der dadurch die ganze übrige überforderte Gruppe manipulieren kann.
Es ist jedenfalls eindrucksvoll zu verfolgen, wie sich manche Gruppen unter dem Einfluss Hauptamtlicher einen aufgeblähten Bürokratismus aufbürden, noch bevor sie von übergeordneten Instanzen in diese Richtung gedrängt werden. (...) Die Mikrobürokratie kann sich so auswachsen, dass immer mehr Energien aus dem unmittelbaren sozialen Arbeitsfeld abezogen und damit verbraucht werden, den Organisations- und Verwaltungsapparat auszubauen und zu komplizieren. ....
Donnerstag, 3. Juli 2008
Verfälschte Sprache funktioniert wie Falschgeld
Donnerstag, 8. Mai 2008
Auch Umwege führen zum Ziel
Investieren Sie...
Oft hört man jemanden sagen: "Ich wünschte, ich hätte dazumal diese oder jene Aktie gekauft. Ich hätte heute eine Menge Geld."Normalerweise denken Menschen, wenn sie investieren wollen, nur an Aktien, Pfandbriefe, Immobilien oder andere Besitztümer. Die grösste und lohnendste Investition ist jedoch die Investition in sich selbst, der Erwerb von Dingen, die unsere geistig-seelische Kraft und unser Leistungsvermögen steigern.
... in Ihre Ausbildung
Eine gute Ausbildung - ob in einer Schule oder im Selbststudium - ist die beste Investition, die wir tätigen können. Freilich müssen wir uns zuerst einmal klarmachen, was Bildung wirklich ist. Manche Menschen messen Bildung an der Zahl der Jahre, die jemand in der Schule verbracht hat, oder an der Zahl der erworbenen Zeugnisse, Diplome und akademischen Grade. Doch eine Ansammlung solcher Bildungsnachweise ist nicht unbedingt ein Beweis fuer echte Bildung. Ralph J. Cordiner, Vorsitzender eies bedeutenden Unternehmens, legte vor Jahren einmal die Auffassung dar, die die Firmenleitung von "Bildung" vertritt: "Zwei unserer herausragendsten Präsidenten, Mister Wilson und Mister Coffin, hatten keine Gelegenheit, ein College zu besuchen. Unter unseren derzeitigen Vorstandsmitgliedern sind zwar einige Doktoren, aber von den einundvierzig Herren haben zwölf keinen College-Abschluss. Wir sind an Kompetenz interessiert, nicht an Diplomen.
.... und in "Ideenauslöser"
Bildung hilft Ihnen, Ihren Verstand zu formen, auszuweiten und so zu schulen, dass er neue Situationen meistert und Probleme löst. Ideenauslöser dienen einem ähnlichen Zweck, sie speisen Ihren Verstand und liefern Ihnen kostruktives Material zum Nachdenken.Wo finden sich die besten Quellen fuer Ideenauslöser? Es gibt viele, doch wenn Sie sich eine stetige Versorgung mit hochklassigem Ideenmaterial sichern wollen, sollten Sie vielleicht beschliessen, jeden Monat mindestens ein anregendes Buch zu kaufen oder in der Bibliothek auszuleihen, und zwei ideenträchtige Zeitschriften oder Fachjournale zu abonnieren.
Sonntag, 27. April 2008
Basis-Erklärung Sprachen lernen
Das Problem mit den Sprachen lernen liegt an der Schule. Sehen Sie am besten dazu Vera F. Birkenbihl, wie sie effizientes Sprachenlernen erklärt. Dieser Movie ist der erste Teil und wer mehr wissen will, erfährt im BirkenbiehlTV in YouTube.
Samstag, 16. Februar 2008
Schlagfertigkeit kann man lernen
Schlagfertigkeit, das schnelle Reagieren auf ungewohnte Situationen ist eine Kunst, die gelernt werden kann und bei der es gilt, Blockaden schnell zu überwinden.
Schlagfertig setz voraus:
- Die Freude am Gedankenspiel.
- Schnelles Denkvermögen.
- Humor. Ringelnatz sagte: "Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt."
- Liebe zum Spiel mit Worten (siehe Wortwörtlich nehmen).
- Konzentrationsfähigkeit
- aktives Zuhören
- Wahrnehmungsfähigkeit
- Beobachtungsfähigkeit
- Wissen
- Sprachkompetenz
- logisches Denken
- Fähigkeit, von der Gegenseite her zu denken
- laterales Denken
- Phantasie
- Takt
- Lockerheit
- assoziatives Denken mit gedanklichen "Geistesblitzen"
Improvisationstalent Schlagfertigkeit kann in der Praxis helfen:
- nicht Opfer unfairer Angriffe zu werden,
- uns selbstbewusster durchzusetzen,
- peinliche Situationen zu meistern,
- uns souverän zu behaupten. Noch etwas Allgemeines über Schlagfertigkeit:
- Schlagfertigkeit ist immer situationsabhängig.
- Schlagfertigkeit ist eine Sache des Kopfes, nicht des Kehlkopfes.
Mittwoch, 26. Dezember 2007
Bildung eignet sich stets der Einzelne an
L = Lesen, Lernen
S = Studieren
V = Verstehen
A = Anwenden
Egal für welches Thema man sich interessiert, Bildung dient der Gesellschaft erst, wenn diese auch praktisch angewendet werden kann.
Mittwoch, 13. Juni 2007
Tipps für einen guten Start in den neuen Tag
Dienstag, 8. Mai 2007
Provokation - was tun?
Bei den zahlreichen Strategien, den Gesprächspartner bewusst zu irritieren und mit einem unverhofften "Spielchen" auszutricksen, müssen wir in erster Linie dieses Spiel erkennen und dieses Tun so rasch wie möglich stoppen.
Schlagfertikeitstraining will in erster Linie heissen:
Die Wahrnehmung schulen, aber auch Freude entwickeln am dialektischen Spiel.
Bekanntlich heisst es:
Schlagfertigkeit ist weniger eine Sache des Kehlkopfes als eine Sache des Kopfes. Hören und Denken ist wichtiger als das Reden.
In der Regel kontern die meisten Menschen Irritationen mit Rechtfertigungen und werten das inszenierte Spiel als persönlichen Angriff. Wer irritiert wird, reagiert normalerweise verunsichert, verlegen oder braust auf.
Wenn beispielsweise die Kompetenz Ihrer Person in Frage gestellt wird (übrigens ein beliebtes Spiel, um einen Partner in die Ecke zu stellen), ist das erwähnte Rechtfertigen grundfalsch. Die eigene Kompetenz müssen wir nicht beweisen. Es gilt auch bei diesem Irritationsversuch, die Absicht des Spieles - nämlich die Verunsicherung des Gegenübers - sofort zu erkennen und schnell zu kontern. Eine denkbare Antwort wäre:
"Gerne erzähle ich Ihnen, warum ich in meinem Fachbereich kompetent bin und Erfolg habe. Was genau wollen Sie wissen?
Diese Frage zeigt auch eine Technik, die wir verlernt haben: die Fragetechnik. Das "Fragen statt sagen" muss neu erworben werden, weil uns bereits in der Schule oder im Elternhaus die Fragekultur gründlich ausgetrieben worden ist. "Passe besser auf, statt zu fragen!" oder "Frage nicht so blöd!" sind einige der Sätze, die uns jahrelang beeinflusst und damit auch geprägt haben.
Weitere Infos unter: http://www.rhetorik.ch/